Vom Wirbelwind zum Murmeltier: Wenn Müdigkeit in Übermut umschlägt

vom wirbelwind zum murmeltier

Es ist 19:30 Uhr. Eigentlich sollten die Augen klein werden und das Gähnen anfangen. Stattdessen verwandelt sich das Wohnzimmer nochmal in eine Turnhalle. Es wird gerannt, gequietscht und provoziert.

Wir Eltern denken oft: „Die sind ja noch gar nicht müde!“ Doch das Gegenteil ist der Fall. Das Gehirn ist überreizt, die Bremse im Kopf funktioniert nicht mehr. Das Kind kämpft gegen den Schlaf an, indem es körperlich aufdreht.

Die Notbremse: Stimme statt Strenge

In diesem Moment mit Schimpfen zu reagieren („Jetzt ist aber Schluss!“), heizt die Stimmung meist nur weiter auf. Was jetzt hilft, ist ein radikaler Szenenwechsel.

Unser wichtigstes Werkzeug am Abend ist das Vorlesen. Aber nicht erst im Bett, sondern schon als Übergang. Das Buch zwingt den Körper zur Ruhe (man muss sitzen oder liegen, um zuzuhören) und fokussiert den wilden Geist auf eine einzige Sache: Deine Geschichte.

Deine Stimme ist das beste Beruhigungsmittel. Sie ist vertraut, sie gibt Sicherheit. Wir nutzen das Vorlesen ganz bewusst als den „Anker“, der das wilde Schiff in den sicheren Hafen zieht. Zehn Minuten eine Geschichte, eng aneinander gekuschelt – und oft fallen die Augen schon vor dem letzten Kapitel zu.

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Kleiner, aber wichtiger Hinweis: Ich bin kein Arzt, Therapeut oder Pädagoge. Alle Inhalte hier basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen als Vater, meinen Recherchen (z.B. nach Birkenbihl) und dem, was bei meinen Jungs funktioniert. Meine Tipps ersetzen keinen medizinischen Rat oder notwendige Therapien. Wenn du Fragen zu diesem Projekt hast oder mich unterstützen willst, klicke einfach auf den Button oben.

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